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8. März 2009
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 Zum Album:  März 2007: Diskussion - Die Zukunft der Frauenbewegung von Antje Schrupp
Auch am zweiten Abend der Veranstaltungswoche zum 8. März unter dem Motto „Natürlich bin ich Feministin“ war das Frauencafé gut gefüllt. Referentin war die Frankfurter Journalistin und Politologin Antje Schrupp.
Thema Ihres Vortrags: Die Zukunft der Frauenbewegung. Schrupp bezieht sich bei ihren Positionen auf die Thesen italienischer Frauen aus dem Frauenbuchladen Mailand und rund um die Philosophinnengemeinschaft Diotima an der Universität von Verona. Schrupp sieht einen wesentlichen Unterschied zwischen Diversity in Bezug auf die Normabweichung und Differenz. Nur das Anders-sein der Anderen, diese echte Differenz, die nicht Diversity ist, sondern Konflikt, ermöglicht es mir, etwas wirklich Neues zu entdecken, meine eingefahrene Meinung zu verändern, aus vorgegebenen Denkmustern und Bahnen auszubrechen.
Weiter schreibt sie: Differenz ist nicht einfach eine spezielle Geschmacksrichtung, sondern eben das Andere, das, das nicht so ist wie ich. Differenz bedeutet immer auch Konflikt. Diese Konflikte zu erkennen und auszutragen sieht sie als eine der Aufgaben Schrupp geht es um das Prinzip der Politik der Frauen statt Frauenpolitik. Sie unterscheidet dabei zwischen Feminismus und Emanzipation. Emanzipation, so Schrupp, beruhe auf dem Prinzip der Gleichheit mit Männern. Feminismus dagegen betone die Freiheit.