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8. März 2009
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News für alle? Neuigkeiten aus dem Projekt? Das heißeste Kochrezept oder den kulinarischsten CD-Tipp der Woche? Das schärfste Bild der letzten Party? Wir wollen es sehen und alles dazu wissen! Nur Mut! Mail an news@frauenprojektehaus.de

  News vom  18.10.2017 – Generationensofa: Von der Muse geküsst - Frauen in Kust und Kultur
Es ist wieder soweit, die Veranstaltungsreihe: Generationensofa des FPH geht in die nächste Runde.

Diesesmal werden auf dem Sofa sitzen:

Eva Unterberger, Jg. 1935: die Malerin lebt in Tübingen in einem Haus voller Bilder. Ihre Werke erzählen leise, poetische Geschichten und bewegen Sinne und Herz.

Elke Voltz, Jg. 1959:Vom Bauernhof auf die Bühne: die Sängerin, Songwriterin und „Stimm-Ermutigerin“ gründete vor 25 Jahren mit drei anderen Musikerinnen die Frauenband „Kick la luna“

Qin Hu, Jg. 1980: Mediendramaturgin, setzt sich in künstlerischen Projekten mit den persönlichen Seiten gesellschaftlicher Themen wie Flucht, Migration, Identität und Selbstbestimmung auseinander.

Moderiert wird das Generationensofa von Käthe Hientz.

Am 18.10.2017 um 20 Uhr im Frauencafé achtbar im Frauenprojektehaus, Weberstr.8 in Tübingen.

Diese Veranstaltung ist offen für alle und kann bei Bedarf auch in Gebärdensprache übersetzt werden. Bitte schicken Sie hierfür eine kurze Nachricht an info@frauenprojektehaus.de .

  News vom  11.10.2017 – “Regie für mein Leben übernehmen – Geschichten gestrandeter Heldinnen“
14 wunderbare, starke Frauen aus verschiedenen Kontinenten, mit und ohne Fluchterfahrungen, setzten sich in einem 10-monatigen Workshop mit Ängsten, Grenzen, sowie eigenen Stärken und Handlungsfreiräumen auseinander.

Eindringlich, humorvoll und kreativ erforschten sie neue Freiheiten und staunten über die Freude und Kraft, Regie für ihr Leben zu übernehmen und dabei von einem Kreis solidarischer Frauen unterstützt zu werden.

Das Ergebnis ist ein kunstvoll animierter Kurzfilm „Das Mädchen und der Löwe“, den die Frauen gestaltet haben, sowie diese kleine Litfaßsäulen-Ausstellung mit Fotoportraits und Projektdokumenten, die an diesem Abend der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Die Künstlerinnen werden anwesend sein und laden zum Gespräch.

Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von der Frauengesangsgruppe „Das Feuer meiner Stimme“ unter der Leitung von Elke Voltz.

Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.

Am 11.10.2017 um 18 Uhr im Frauenprojektehaus Tübingen, Weberstr.8.

Dies ist ein Kunstprojekt des Stadtmuseums Tübingen (gefördert vom Innovationsfonds Kunst / Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), entstanden in Kooperation mit der VHS Tübingen und dem Asylzentrum Tübingen.
Künstlerische Leitung: Qin Hu und Angelika Richter
  News vom  11.09.2017 – BILDER, WORTE,REFLEXIONEN – ZU ORIENTALISMEN, RASSISMUS UND GESCHLECHT – eine Workshopreihe der Kunsthalle Tübingen in Kooperation mit dem Frauenprojektehaus
In den westlichen Industrieländern werden Diskussionen über MuslimInnen und MigrantInnen häufig zu Machtdebatten. Das ist nicht erst seit der Flucht von Millionen von Menschen aus ihrer Heimat – oft Krisenherde des Nahen Ostens oder Nordafrika – nach Europa der Fall, seitdem aber besonders stark.
Gesellschaftliche Tragödien, wie etwa sexualisierte Übergriffe oder islamistisch motivierte Anschläge werden von diversen Medien undifferenziert und einseitig beleuchtet. Solche gravierenden Ereignisse werden auch herangezogen, um soziale Probleme mitunter an Fragen des Geschlechts zu verhandeln: sei es indem darüber gestritten wird, unter welchen Umständen Musliminnen sich verschleiern dürfen, oder ob von muslimischen Männern eine besondere Bedrohung ausgehe. Gleichzeitig wachsen in Europa die Feindseligkeiten gegen Menschen muslimischen Glaubens und als muslimisch wahrgenommene Menschen, was vielfältige Lebensformen und Individuen zu einem stereotypen Feindbild formt.

Vorurteile, mediale Konstruktionen und Verallgemeinerungen sollen in der Workshopreihe BILDER, WORTE, REFLEXIONEN ZU ORIENTALISMEN, RASSISMUS UND GESCHLECHT erforscht und künstlerisch in Bild und Wort dekonstruiert werden. Die Reihe findet anlässlich der Ausstellung der Kunsthalle Tübingen „SHIRIN NESHAT: FRAUEN IN GESELLSCHAFT“ statt.

Vorträge und Workshops:

Montag 11.9.2017, 18 Uhr, Frauencafé im Frauenprojektehaus
Geschlecht und Sexualität in Orientalismus und antimuslimischem Rassismus – Vortrag von Iman Attia

Dienstag 12.9.2017, 11-15 Uhr, Veranstaltungsraum im Frauenprojektehaus
Geschlecht und Sexualität in Orientalismus und antimuslimischem Rassismus – Workshop mit Iman Attia

Dienstag12.9.2017, 18 Uhr, Frauencafé im Frauenprojektehaus
Orientalismen in Bewegung: eine Bildermilieu Studie – Vortrag von Ülkü Süngün

Mittwoch 13.9.2017, 14-18 Uhr, Veranstaltungsraum im Frauenprojektehaus
Orientalismen in Bewegung: zur Konstruktion der migrierten Frau im Bild – Workshop mit Ülkü Süngün

Donnerstag 14.9.2017, 14-18 Uhr, Veranstaltungsraum im Frauenprojektehaus

Worte es zu sagen – Schreibwerkstatt für Frauen* mit Rassismuserfahrungen. Poesie, Prosa und Rap – Workshop mit Josephine Jackson und Maria Kechaja

Donnerstag 14.9.2017, 20 Uhr, Frauencafé im Frauenprojektehaus
Sounds of Empowerment – ein musikalisch-poetischer Abend mit der Dichterin Furat Abdulle, der Sängerin/Künstlerin Lisa Tuyala und Musikern von jam.DE.zentrale Slam mit Josephine Jackson und Maria Kechaja

Anmeldung an info@kunsthalle-tuebingen.de
  News vom  15.07.2017 – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017
Am 24. September wird der Bundestag neu gewählt und aus diesem Anlass veranstaltet das Frauencafé achtbar eine Podiumsdiskussion mit den Tübinger Bundestagskandidatinnen und Bundestagskandidaten.


An der Diskussionsrunde nehmen teil:
Susanne Wetterich, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Bezirk Nordwürttemberg und CDU-Kandidatin (Landesliste) zur Bundestagswahl in Vertretung für Annette Widmann-Mauz (CDU)
Martin Rosemann (SPD)
Chris Kühn (Bündnis 90/Die Grünen)
Heike Hänsel (Die Linken) und
Christopher Gohl (FDP).


Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, was die Politik machen möchte, um die Gleichstellung von Frauen und Männern voranzutreiben, aber es werden auch andere Themen etwa "Ehe für alle" Raum finden. Im letzten Teil der Veranstaltung haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit den Politikerinnen und Politikern selbst ihre Frage zu stellen.

*** offen für alle Geschlechter***
  News vom  03.07.2017 – Das neue Sexualstrafrecht: Rechtliche Grundlage gegen sexualisierte Übergriffe!
In den letzten Monaten häufen sich die Berichte über sexualisierte Übergriffe im Tübinger öffentlichen Raum (z.B. Klinikgelände, Jugendhaus, Festival).
Das Thema sexuelle Belästigung ist für viele Frauen alltäglich und rückt erst durch diese Berichterstattung und die Diskussionen, die durch LeserInnenbriefe und Kommentare angeregt werden, in die Öffentlichkeit.
Wir müssen uns damit beschäftigen, denn Begrapschen, verbale Anzüglichkeiten und unerwünschte Übergriffe auf den eigenen Körper sind kein Tabuthema, sondern sind alte und aktuelle gesellschaftliche Realität. Wir sind alle zum Handeln aufgefordert!
Täter, die die Persönlichkeitsrechte und das Recht auf Unversehrtheit von Frauen nicht wahren, sollten ausnahmslos angezeigt und bestraft werden!


Das neue Sexualstrafrecht gibt dafür die rechtliche Grundlage.
Am 10.11.2016 ist es in Kraft getreten.
Darin wird der Grundsatz „Nein heißt Nein“ verankert: Alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen werden ab diesem Datum unter Strafe gestellt. Die Reform stellt eine erhebliche Verbesserung für den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung dar:
„Mit dem neuen Gesetz ist ein sexueller Übergriff schon dann strafbar, wenn er gegen den erkennbaren Willen einer Person ausgeführt wird. Es kommt nicht mehr darauf an, ob eine betroffene Person sich gegen den Übergriff körperlich gewehrt hat oder warum ihr dies nicht gelungen ist.

Gleichzeitig wird mit dem Gesetz der neue Straftatbestand der sexuellen Belästigung eingeführt.´Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise körperlich berührt und dadurch belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft´. Dadurch sind künftig auch Übergriffe strafbar, die bislang als nicht erheblich eingestuft waren (das so genannte Grapschen).

Mit der Reform wird auch die Ungleichbehandlung im Strafrahmen bei Betroffenen mit Behinderungen abgeschafft. Bisher fiel das Strafmaß bei sexuellen Übergriffen gegen eine ‚widerstandsunfähige‘ Person geringer aus. Mit dem neuen Gesetz können solche Übergriffe gegen Frauen mit Behinderungen härter bestraft werden (bff-Frauen gegen Gewalt e.V.).“

Alle Straftaten, die gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen verstoßen, können mit Geldstrafen oder mit Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis 5 Jahre bestraft werden.

Um das persönliche Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum zu stärken, können folgende Verhaltensweisen zum Selbstschutz dienen:

1. Gesunden Menschenverstand walten lassen und auf das eigene „Bauchgefühl“ vertrauen und es ernst nehmen!
- Wenn ein Weg nicht angenehm ist, diesen meiden und lieber einen anderen Weg gehen: Beleuchtete und frequentierte Straßen bevorzugen, auch wenn sie länger sind!
- Wenn andere Passanten nicht angenehm sind,die Straßenseite wechseln bzw. sich beim Warten lieber in die Nähe von vertrauenerweckenden Personen als alleine setzen
- In öffentlichen Verkehrsmitteln in die Nähe des Fahrers/der Fahrerin setzen oder ein Taxi nehmen (einige Verkehrsbetriebe bezuschussen das Taxi von der Bahn nach Hause)
- In der Gruppe ausgehen bzw. Nachhausegehen schützt
- Präsent sein, aufmerksam für die Umgebung sein: Alles vermeiden, was die eigene Aufmerksamkeit stört (Kopfhörer; aufs Smartphone fixiert sein und dadurch Umgebung ausblenden; Kleidung wie Kapuzenjacken, die die Sicht einschränken)

2. Polizei-Notruf 110 wählen ist immer möglich! Der Einsatz muss nicht selbst bezahlt werden: Sie haben das Recht, die Polizei zu rufen, wenn Sie sich unsicher bzw. bedroht fühlen!
Am Telefon: Zuallererst den eigenen Standort nennen: „Ich stehe/bin...“, dann erst „Ich brauche Hilfe...“, damit die Polizei eine Streife schicken kann, auch wenn das Handy evtl. entwendet wird.

3. Was tun, wenn man angegriffen wird?
- Wichtig: Sich nicht provozieren lassen, nicht diskutieren! Aus der Gefahrenzone gehen!
- Wenn das nicht geht: Aufmerksamkeit erregen!
- Schrillalarm benutzen: Kann an Handtasche/Hosenbund befestigt werden und leicht abgezogen werden; das erzeugt einen Alarm/Lärm/lautes Geräusch; Schrillalarme können übers Internet bestellt oder in Waffenläden erstanden werden oder bei Frauen helfen Frauen Tübingen e.V. (Weberstr. 8) für 3,50 Euro gekauft werden.
- Schreien: Die eigene Stimme hat frau immer dabei; Schreien kann geübt werden! Am Besten mit Worten, an die frau sich gut erinnern kann bzw. die einem liegen: z.B. STOP! (international verständlich); HALT! GEHEN SIE WEG!
- Laut um Hilfe rufen.
- wenn BeobachterInnen in der Nähe sind, diese direkt ansprechen: „ Sie in der blauen Jacke, bitte rufen Sie die Polizei“ oder direkt um Schutz bitten „Helfen Sie mir! Dieser Mann belästigt mich!“
- Wichtig: Den/die Täter niemals duzen, sondern immer siezen! Das signalisiert Distanz und zeigt Passanten, dass es sich nicht um einen „privaten Streit“ handelt, bei dem die Hemmungen evtl. größer sind, sich einzumischen.
- Für BeobachterInnen wichtig: Sich selbst nicht in Gefahr bringen! Polizei rufen; Hilfe holen, andere ansprechen und sich geschlossen gegen den oder die Täter stellen; Aufmerksamkeit erregen (Rufen, Lärm machen); Merkmale des/der Täter einprägen (z.B. Haarfarbe, Größe, Kleidung, Mütze/Kappe, Bart etc.), um der Polizei später als Zeuge/Zeugin weiterhelfen zu können; eine Anzeige ist wichtig, auch wenn der Angreifer die Tat nicht vollendet hat bzw. man keine konkreten Angaben machen kann.
- Wenn das nicht hilft und der Täter angreift, dürfen/müssen Sie sich wehren, mit allem, was zur Verfügung steht: Sie haben das Recht und die Pflicht, sich zu verteidigen! Sie dürfen alles tun, was ihrer Verteidigung dienlich ist:
- Treten, Schlagen, Beißen, Kratzen, Werfen etc.
- evtl. Schlüssel (hat frau meist immer dabei) zwischen die Finger nehmen und als Schlagwaffe benutzen

4. Was taugen Pfeffersprays und andere Verteidigungswaffen?
- Generell wird davon abgeraten, da jede Waffe, die man in die Hand nimmt, gegen sich selbst gerichtet werden kann;
- bei Pfeffer- bzw. CS- Gas kann die Benutzung im geschlossenen Raum sich selbst mit beeinträchtigen und auch unter freiem Himmel sich selbst schädigen (z.B. wenn gegen die Windrichtung gesprüht)
→ Lieber Schrillalarme benutzen, Lärm machen (s.o.)

5. Sonstige Hilfen?
- Selbstverteidigungs- und Selbstbestimmungskurse besuchen hilft grundsätzlich (der Verein Frauen helfen Frauen e.V. hilft gern bei der Organisation!) - doch muss die Grundtechnik regelmäßig geübt werden! Wenn sie gelernt, geübt und verinnerlicht ist, wird sie auch in Notsituationen anwendbar sein!
- Sicherheits-Apps sind abhängig von der Qualität des Handyempfangs, Akkuleistung und GPS, sie können im Notfall versagen.
- Heimweg Telefon anrufen: Ehrenamtliche Berliner Initiative, leider bisher nicht kostenlos: Von 20:00 Uhr – 24:00 Uhr, Montag bis Sonntag
Tel.nr. 030-12074182
- FreundInnen/Bekannte/Familie anrufen und während des Heimweges mit Ihnen telefonieren
- Einen Anruf simulieren, z.B. zum Handy greifen und ein Telefonat vorgeben: „Ich seh Dich grad noch nicht, Du müsstest ja gleich da sein; ich geh Dir noch weiter entgegen, siehst Du mich schon?...o.ä.“

Die Beratungsstellen vom Verein Frauen helfen Frauen Tübingen e.V. (www.frauen-helfen-frauen-tuebingen.de) unterstützen Sie gerne bei weiteren Fragen und Beratung zum Thema häusliche Gewalt und sexualisierte Gewalt! Sie befinden sich im Frauenprojektehaus in der Weberstr. 8, 72070 Tübingen. Hier können Sie sich anonym beraten lassen, telefonisch oder per E-mail oder gerne einen persönlichen Gesprächstermin mit uns vereinbaren!

Beratungsstelle Häusliche Gewalt
Sarah Heuberger
fhfberatung.tue@t-online.de
07071-26457

Beratungsstelle Sexualisierte Gewalt
Micha Schöller
fhfbsg.tue@t-online.de
07071-7911100
  News vom  22.06.2017 – Das Generationensofa - Frauen aus drei Generationen im Gespräch
Bei der neuen Veranstaltungsreihe des Frauenprojektehauses unterhalten sich drei Frauen aus drei unterschiedlichen Generationen über ein bestimmtes (Frauenpolitisches) Thema

Beim dritten Sofa am 22.6.2017 um 20 Uhr geht es um Mein Weg. Frauen in Männerdomänen.

Dabei sein werden:

Herta Däubler-Gmelin, Rechtsanwältin, ehemalige Bundesministerin der Justiz, arbeitet im In- un Ausland für die Etablierung des Rechtsstaates, der Menschenrechte und Demokratie

Martina Wulfmeyer, Wirtschaftsingenieurin, tätig in Marketing und Kommunikation, gehörte in ihrem Studiengang zu den 3% weiblicher Studierender

Lisa Marie Haas, Physikerin, arbeitet als Ingenieurin bei Bosch und wollte die erste deutsche Astronautin werden.

Moderation: Käthe Hientz

weitere Termine:
18.10.2017: Von der Muse geküsst - Frauen in Kunst und Kultur

Veranstaltungsort:
Frauencafé achtbar
im Frauenprojektehaus
Weberstr. 8
Tübingen

Bei Bedarf kann eine Gebärdendolmetscherin übersetzten, dazu bitte Bedarf anmelden unter info@frauenprojektehaus.de
  News vom  10.05.2017 – Gut betucht?! – Ein Filmprojekt von MuM - Medien und Mehr
Der Islam beschäftigt die deutsche Gesellschaft immer mehr – zunehmende Migrationsbewegungen und die Hoffnung muslimischer Menschen, hier eine Heimat zu finden, stellen alle Beteiligten vor große Heraus-forderungen.

Ein Thema, das viele beschäftigt ist das Tragen des Kopftuchs. Manche interpretieren es als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zum Islam, andere als Symbol der Unterdrückung von Frauen.

In unserem Filmprojekt „Gut betucht?!“ reden wir nicht über, sondern mit muslimischen Frauen über ihre diesbezüglichen Auseinandersetzungsprozesse und haben gemeinsam mit ihnen einen Film produziert. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie es Frauen, die ein Kopftuch tragen, gelingen kann, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen.

In Kooperation mit dem Frauenprojektehaus e.V. laden wir Sie herzlich ein zum
Film (Dauer ca. 25 Minuten) mit anschließender Diskussion am Mittwoch, 10.05.2017 um 19.00 Uhr ins Frauencafé achtbar, Weberstr. 8, 72070 Tübingen und freuen uns auf Ihr Kommen – und eine angeregte Diskussion.

Das Filmprojekt wurde unterstützt von filia

  News vom  30.04.2017 – Walpurgisdemo
Allen guten "Ratschlägen" zum Trotz gehen wir am 30. April wieder auf einsame Straßen,
in dunklen Gassen
und in Klamotten, die uns passen!


Gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus starten wir um 20 Uhr in der Karlstraße, um uns die Nacht zurück zu erobern!
Denn Sexismus ist widerlich, und Rassismus auch!
Seid laut und bunt!
All genders welcome

...und ab 21 Uhr sind alle Frauen in der achtbar zur Party eingeladen!

von den Veranstalterinnen frauencafé achtbar, Frauen helfen Frauen, Frauenprojektehaus, AG QueerFeminismus iL Tübingen, Frauenbuchladen Thalestris, Frauengruppe Zumutung und BAF
für euch und uns und alle!

Save the date, weiterflüstern oder -schreien und bis dahin
  News vom  29.04.2017 – Stricken als Zeichen gegen Sexismus - wir stricken Pussyhats
Gut „behutet“ wollen wir die Walpurgisdemo bestreiten. Deshalb treffen wir uns am Samstag, 29.4. von 14-18 Uhr im Frauencafé achtbar zum gemeinsamen stricken und/oder häkeln der legendären Pussyhats.

Doch was genau ist ein Pussyhat und wofür steht es?
Im Januar diesen Jahres gingen bei den Womens Marches in den USA zahlreiche Frauen gegen Trump und gegen den Sexismus in der Gesellschaft auf die Straße. Als Erkennungsmerkmal trugen sie selbstgestrickte (gehäkelte und genähte) pinke Mützen mit „Öhrchen“ – die Pussyhats.
Diese sollten als selbstbewusste Antwort auf Trumps Ausspruch „..grab them by the pussy…“ (engl: …fass ihnen an die Muschi…) zu verstehen sein und zeigen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen.



Kommenden Sonntag, den 30.4. wollen auch wir in Tübingen gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus auf die Straße gehen und mit unseren Pussyhats Solidarität mit Mitstreiter*innen in aller Welt bekunden und ein sichtbares Zeichen gegen die Fremdbestimmung unserer Körper durch sexistische Angriffe tragen.

Wir treffen uns dazu am Samstag 29.4. von 14-18 Uhr im Frauencafé achtbar, im Frauenprojektehaus, in der Weberstr. 8 in Tübingen.

Bitte bringt pinke/rosa/rote Wolle und Strick-, bzw. Häkelnadeln selbst mit, Anleitungen bekommt ihr vor Ort. Auch Anfänger sind willkommen und werden in die spannende Welt des Strickens/Häkelns eingeführt.

Wir freuen uns auf viele Strickwütige!
  News vom  04.04.2017 – Massai-Mädchen im NAFGEM-Schutzhaus, Moshi Tansania - Informationen und Bildershow mit Musik
Karibu sana (herzlich willkommen)!

Ingrid Meyerhöfer hat diesen Winter wiederholt zwei Monate in Tansania verbracht. Sie war dort weniger als Touristin, sondern für das Projekt NAFGEM unterwegs.
NAFGEM ist ein Netzwerk gegen weibliche Genitalverstümmelung und unterhält ein Schutzhaus für Massai Mädchen. Sie sind vor drohender Genitalverstümmelung und Zwangsheirat aus ihren Dörfern geflohen.
Fast vier Wochen hat sie im Schutzhaus mit den Mädchen gelebt und ihre intensiven und berührenden Erlebnisse in einem Bilderfilm, mit Videosequenzen und Musik, zusammen gestellt.
Obwohl das Thema Genitalverstümmelung an sich erschreckend und leidvoll ist, zeigt dieser Bilderfilm jedoch die Herzlichkeit, die Lebensfreude und die Stärke der Mädchen im Schutzhaus – das Lachen, Singen, Tanzen und die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.

Inhalt:
▪ Schwerpunkt:
Das Leben im NAFGEM-Schutzhaus
▪ Selbstverteidigungs-Unterricht
und Ausflüge mit den Mädchen
(z. B. Safari im Tarangiere N. P.)
▪ Besuch von Massaidörfern
▪ Moshi (Tübingens Partnerstadt)
und Natur am Fuße des Kilimanjaro
▪ Ein Restaurant für ehemalige
Beschneiderinnen entsteht

Die Veranstaltung findet am 4. April 2017 um 19 Uhr im Frauencafé im Frauenprojektehaus Tübingen, Weberstr. 8 statt.
Alle Menschen sind herzlich dazu eingeladen.